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 Kingdom Hearts

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Engelsschwert

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BeitragThema: Kingdom Hearts   Sa 19 Apr 2014, 23:18

Du  darfst es auch gleich korrektur esen, aber das erste kapitel is noch reativ langweilig
Sag mir was du von dem style hälst

Prolog

Kapitel 1
Eine freundliche Warnung

"Du solltest lieber ein Auge auf deine zwei kleinen Welpen werfen, oder besser, sogar zwei Augen!" sagte der Mann mit den langen schwarzen Haaren und lachte. "Nur fürs Protokoll, die beiden sind keine Welpen und sie sind ganz sicher nicht meine Welpen!" antwortete der Teenager vor ihm. "Als ob!" rief der Mann "Du riskierst ständig deinen Hals für die beiden. Vielleicht solltest du vorsichtiger sein, sonst brichst du ihn dir noch." "Ja, danke für die Warnung, Braig. Ich werds mir zu Herzen nehmen." meinte der junge Mann und wendete sich zum gehen. "Es ist lediglich eine freundliche Warnung." sagte der dritte im Bunde der bislang geschwiegen hatte. "Wenn du immer für die beiden in die Presche springst, kann es gut sein das du auch irgendwann in Teufelsküche kommst" meinte er ruhig, freundlich sogar. "Ja, sags ihm Dilan!" lachte Braig. Der Teenager rollte mit den Augen "Notiert und zur Kenntnis genommen" murmelte er "Und wenn ihr mich jetzt entschuldigen würdet, meine zwei ehrbaren Wachen, nicht jeder von uns kann den ganzen Tag an einem sonnigen Plätzchen stehen und andere von ihrer Arbeit abhalten." mit diesen Worten und einem frechen Grinsen auf den Lippen verschwand der Junge dann auch. "Ich schwöre, irgendwann schieße ich ihn in sein kleines freches Hinterteil." grummelte Braig und ging zusammen mit Dilan wieder auf seinen Posten.

Der Typ der gerade an gemeckert wurde? Yep, das bin ich, Nero. Ich bin ein Mechaniker in Ausbildung, naja eher ein Mädchen für alles, im Schloss Radiant Garden. Oder besser, ich war es... bevor die Dunkelheit kam.

Nach dieser freundlichen Begegnung beendete Nero seinen Arbeitstag und suchte nach seinen zwei Welpen, oder wie er sie nennen würde: seine besten Freunde. Er fand sie an ihrem üblichen Treffpunkt, faul herumliegend, wie immer. "Isa! Lea!" brüllte Nero als er den Raum betrat "Würde es euch umbringen mal für ein paar Monate keine Schwierigkeiten zu machen? Ich weiß noch nicht mal was ihr jetzt schon wieder angestellt habt!" fragte der schwarz haarige Teenager und verschränkte seine Arme während er seine beiden Freunde scharf musterte, die sich gerade erst von ihren faulen Allerwertesten erhoben. "Wir haben gar nichts falsch gemacht! Was können wir dafür wenn die Wachen ihren Humor zuhause gelassen haben?" beschwerte sich der rothaarige junge der auf den Namen Lea hörte. "Wir haben lediglich die Schlossmauer verschönert." sagte Isa ganz ruhig. "Ihr habt was?" schrie Nero entsetzt. "Ja, wir dachten wir heiteren dich bei deinem laaangweiligen Job etwas auf." lachte Lea. "Also wart ihr beiden es, die an die wand geschmiert haben 'Braig und Dilan sitzen im Schnee K-Ü-S-S-E-N-D'?" Nero seufzte tief "Was, oh was hab ich nur getan, das man mich mit euch als Plagen straft?" lamentierte er und rieb sich die Nasenwurzel. "Oh sei doch nicht so ein Spielverderber Nero! Wir wissen das du über unser Graffiti gelacht hast, bevor du es weg machen musstest." sagte Lea mit einem grinsen. Auch Nero grinste "Ah, ihr kennt mich einfach viel zu gut." meinte Nero und nahm Lea plötzlich in den Schwitzkasten "Aber ihr solltet nicht das Eigentum anderer Leute beschmieren! Vor allem nicht wenn ich es bin der es weg machen muss!" rief er aus und durchwuschelte Leas Haare als er sprach. "Nein! Nein! Las mich los! Nicht die Haare!" beschwerte sich Lea lachend und versuchte sich gegen den älteren Jungen zu wehren, doch er lies nicht locker. "Oh man, du bist so ein Mädchen wenn es um deine Haare geht, Lea.!" sagte Isa und sah den anderen zu wie sie sich kabbelten. "Oh glaub ja nicht das du vom Haken bist Isa, du kommst auch noch dran!" rief ihm Nero zu, der Lea immer noch nicht los lies. Ruhig und gelassen stand Isa von seinem Platz auf und begann gemächlich sich vom Ort des Geschehens zu entfernen "Dafür musst du mich erst einmal kriegen, alter Mann." sagte er über seine Schulter hinweg. "Alter Mann? Ich glaub es hackt! Jetzt bist du fällig Isa!" rief Nero und lies Lea ohne weitere Beachtung fallen. Der klatschte zu Boden "Ugh! Kannst du mich nicht etwas sanfter fallen lassen?" fragte er, doch als er aufsah wetzte Nero schon hinter Isa her. "Hey! Wartet auf mich Leute!" rief Lea und rannten den beiden nun selbst nach.

So verbrachten wir fast jeden Tag. Oder wir lagen faul herum und aßen Eiscreme. Manchmal spielte ich auf meiner Tin Whistle und die anderen beiden genossen die Musik. Hin und wieder hat Lea so getan als würde er Gitarre oder Trommel zu meinen Liedern spielen, das fand ich immer lustig. Ach, wie ich diese unbeschwerten Tage vermisse...

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Zuletzt von Engelsschwert am Di 22 Apr 2014, 13:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Engelsschwert

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BeitragThema: Re: Kingdom Hearts   Mo 21 Apr 2014, 02:34

Kapitel 2
Finsternis

Es war ein ganz einfacher, normaler Tag für Nero als es passierte. Als sprichwörtlich die Hölle los brach.
Er lief durch die Straßen von Radiant Garden, vorbei an Händlern die ihre Waren anboten. Doch er hatte seine Augen auf der Straße. Wo waren Isa und Lea? Er hatte sie nicht mehr gesehen seit dem sie ihm von diesem Jungen, Ventus war sein Name, erzählt hatten, der vor ein paar Tagen hier aufgetaucht war. "Ich wette sie stecken bis zum Hals in Schwierigkeiten, mein letztes Hemd wette ich darauf." murmelte er und steckte die Hände in die Hosentaschen. Kurz hielt er an und beobachtete wie ein Blumen Mädchen jemanden Blumen verkaufte. Nero atmete tief durch und seufzte "Und am Ende heißt es wieder 'Nero zu Hilfe!'" er wendete seinen Kopf nach Links und nach rechts "Apropos Hilfe, die Wachen benehmen sich in letzter zeit ziemlich merkwürdig, Ob irgendwas mit dem Herren..." "Redest du immer mit dir selbst, Nero?" fragte eine männliche stimme hinter ihm. Erschrocken fuhr Nero herum "Verdammt noch mal, Cid! Du hast mir fast einen Herzinfarkt verpasst!" beschwerte sich Nero und atmete schwer. Der Mechaniker lachte "Bin ich so Furcht einflößend, Junge?" Nero knurrte "Nenn mich nicht Junge, ich bin fast erwachsen!" "Ja, Fast!" Nero schüttelte den Kopf "Egal, hast du die zwei Unruhestifter gesehen?" "Du meinst Lea und Isa?" fragte Cid und kratzte sich am Hinterkopf. "Nein, aber ich denke.." plötzlich fiel ihm etwas hinter Nero ins Auge was seine Aufmerksamkeit auf sich lenkte. "Aber du denkst .. was?" fragte Nero und drehte langsam seinen Kopf um zu sehen was Cid so irritierte. "Was zum Himmel ist das?" rief der ältere Mechaniker aus und deutete auf die Kreatur die so eben mitten auf der Straße erschienen war. Es war schwarz wie die dunkelste Nacht und hatte zwei fies aussehende gelbe Augen. Es sah aus wie ein Schatten, der gerade zum Leben erwacht war. Außerdem hatte es etwas abscheuliches, unnatürliches an sich. Gleich daneben erschien noch so eine Kreatur. "Ich ... habe keine Ahnung." murmelte Nero und musterte die Wesen mit kritischem Blick. Das Ding vermittelte ein Gefühl der Bedrohung und jagte ihm einen kalten Schauer über den Rücken "Aber ich mag es nicht." und dann fiel es ihm siedentheiß ein, er hatte diese Wesen schon einmal gesehen. Im Keller des Schlosses, bei den Kerkern war er auf einen dieser Schatten getroffen und bevor er wusste wie ihm geschah hatte es ihn angegriffen. Wäre Dilan nicht zufällig vorbei gekommen, wäre sicher noch etwas schlimmeres passiert, oder war es wirklich Zufall gewesen? Plötzlich griff eine der Kreaturen einen Zivilisten an, der sie , wie alle anderen anwesenden, neugierig beobachtet hatte. "Vorsicht!" rief Nero und zog seine Flöte, die sich durch eine Handbewegung seinerseits in ein sehr filigranes Schwert verwandelte, doch es war bereits zu spät. Entsetzt und voller Grauen beobachteten Cid und Nero wie sich das Herz des armen Teufels von seinem Körper trennte, wären dieser sich auflöste. Es dauerte ein paar Sekunden in denen das leuchtend rote Herz still in der Luft schwebte, dann verschwand es und an seiner statt tauchte eine weitere Kreatur auf. Diese sah anders aus, war etwas größer, ging aufrecht und trug eine Rüstung. "Was, im Namen von allem was gut ist, sind das für Dinger?" rief Cid und zog seinen Speer während auf der Straße ein heilloses Durcheinander ausbrach. Immer mehr und mehr dieser Wesen tauchen aus dem Grund unter ihren Füßen auf. "Ich weiß es wirklich nicht." antwortete Nero "Aber diese Dinger sind gefährlich und ich glaube sie kommen aus dem Schloss." Das Schloss! Hatten Lea und Isa nicht irgendwas von einem großen Plan erzählt, in dem das Schloss involviert war? Oh großer Gott, bitte lass das nicht einer ihrer dummen Scherz sein! "Schloss, hm?" sagte Cid während die Schatten langsam auf sie zu kamen "Ich hole Leon und die Gang, komm schon!" rief er Nero zu und wendete sich um. "In Ordnung! Ich geh zum Schloss!" brüllte Nero und stürmte vorwärts. Mit gezielten Schlägen seines Schwertes schlug er sich eine Bresche durch die schwarze Masse. Doch sein roher Kampfstil passte gar nicht zu der zarten Waffe. Immer wieder versuchten die Kreaturen ihn auf zu halten, krallten nach seinen Beinen und versuchten ihn an zu springen, doch Nero hatte mehr Glück als Verstand, denn er wurde nicht viel Verletzt. Bis zum Hals in Schwierigkeiten die Beiden, jede Wette. Cid war bestürzt "Nein! Lass uns erst Verstärkung holen!" rief er doch die Schattenwesen blockierten bereits die Schneise die Nero geschlagen hatte. Und der kämpfte sich immer weiter vor. "Verdammt" fluchte der Mechaniker und beeilte sich um Leon und die anderen zu suchen, doch auch die kämpften bereits gegen die Schatten Wesen die über all aus dem Grund zu sprießen schienen wie Pilze.

Was war ich nur für ein Narr, Hals über Kopf in die Gefahr zu stürzen. Aber ich habe mir eben Sorgen um meine Freunde gemacht. Und ich habe sie gesehen. Ein aller letztes mal, in den Schlosshallen, bevor alles schwarz wurde.

Als Nero endlich das Schloss erreichte, war schon alles mit diesen Schatten verseucht. Kleine, große, fliegende, kriechende, über all krabbelte, summte und brummte es. An diesem Ort gab es nichts mehr was strahlend wäre. Und in der Mitte von dem allen, da waren sie. Leute aus dem Schloss, die Wachen und Lea und Isa. Vor ihnen war ein seltsames Portal, ein Durchgang, so schien es. Einer nach dem anderen schritt hindurch und war verschwunden. Er konnte einfach nicht glauben was da passierte, was er mit seinen eigenen Augen beobachtete. "Lea! Isa!" rief er verzweifelt, aber seine Stimme war schwach, er war verletzt und ausgelaugt vom Kampf gegen die Schatten. Der einzige, der zurück blickte war Lea und dessen Gesichtsausdruck erschreckte Nero fast zu Tode. Niemals, so lange er den Jungen jetzt schon kannte, hatte Lea jemals so einen blanken Gesichtsausdruck gezeigt. Seine Augen waren leer, keine Spur von dem freche Glitzern das da sonst zu finden war, kein Anflug eines Grinsens zu sehen. Was hatten sie mit ihm gemacht? Aber der Moment war vorbei und auch Lea passierte den dunklen Korridor. Ihm folgte ein Mann mit weißen Haaren. Auch er sah zu Nero, der sich kaum gegen die Massen an Herzlosen verteidigen konnte. Das letzte was Nero sah, war das wohl bös artigste Grinsen das er je gesehen hatte. Dann fiel die Welt in die Dunkelheit.

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BeitragThema: Re: Kingdom Hearts   Di 22 Apr 2014, 21:36

Gestrandet

Eigentlich dachte ich, ich sei gestorben sobald die Schatten mich umfingen. Allerdings lag ich falsch. Das nächste woran ich mich erinnere, ist das harte Kopfsteinpflaster der Straße auf der ich erwacht bin. In einer Welt so fern von meiner.

Der Boden war hart. Warum lag er auf dem Boden? Und noch wichtiger: wo war dieser Boden, auf dem er lag? Vorsichtig öffnete Nero die Augen und das erste was er sah, war eine Wand. Ziemlich unspektakulär und es half ihm nicht im geringsten dabei, heraus zu finden wo er sich befand. Langsam richtete er sich auf und sah an sich herunter. Seine Kleidung trug immer noch die Spuren des Kampfes. "Okay, die wichtigen Dinge zuerst." murmelte er zu sich und sah sich um "Wo bin ich und wo genau ist dieses Wo?" Er schien in einer Art Gasse zu sein. Vor ihm befand sich Wasser? Musste wohl ein Kanal oder Abfluss sein. Als er aus der Gasse heraus kam sah er eine Häuserreihe und eine Türe. Ein leises Seufzen kam von Nero. Wo waren nur alle? Isa, Lea, Cid und die anderen? Es vergingen Stunden bis er jemanden fand den er kannte. Oder eher bis dieser jemand ihn fand. "Nero!" rief eine weibliche Stimme hinter ihm, nachdem er fast eine Ewigkeit wie ein Geist durch die Stadt gelaufen war. Er war so erleichtert als er sich umdrehte und ein bekanntes Gesicht erblickte. "Aerith! Gott sei dank, dir geht es gut!" er war immer noch erschöpft aber er hatte keine Zeit darüber nach zu denken. "Ich bin so froh das du es auch geschafft hast, Nero." sagte das Blumenmädchen. "Die anderen werden so erleichtert sein zu sehen ... " die anderen? Vielleicht waren Lea und Isa auch dabei? "Hast du Lea und Isa gesehen?" er klang hoffnungsvoll, aber er war zu ängstlich um wirklich zu hoffen. Aerith stockte. Nein, die beiden Jungen waren nicht bei der Gruppe. Langsam schüttelte sie den Kopf. "Nein, tut mir leid Nero, ich habe sie nicht gesehen. Aber wir können dir sicher helfe sie zu suchen. Doch zuerst solltest du dich ausruhen, du siehst schrecklich aus." sie machte sich sorgen um den Halbstarken, er war immer so ernst und erwachsen wenn seine Freunde in Gefahr waren und jetzt waren sie nirgendwo auffindbar. "Ich hab keine Zeit mich aus zu ruhen." jetzt wurde er sauer. Sie wusste nicht wo Isa und Lea waren, aber er sollte sich ausruhen? "Wie kann ich ruhen so lange die beiden Gauner bis zum Hals in irgend welchen Schwierigkeiten stecken?" er konnte sich nicht ausruhen, er musste die beiden finden und diesen Kerl den er gesehen hatte. War das nicht einer der Vertrauten von Ansem dem Weisen? Vielleicht hatte er ihn schon ein oder zwei mal im schloss gesehen. Aber warum hatte er so böse ausgesehen? So kalt so.. so... nein er konnte das richtige Wort dafür nicht finden. "Aber du musst dich ausruhen!" beharrte Aerith und pflückte ihn geradewegs aus seinen Gedanken. "Nein, ich kann mich ausruhen nachdem ich meine Freunde gefunden habe." war seine Antwort, mit der er sich auf und davon machte um weiter zu suchen. "Sag den anderen das ich Hi gesagt hab!" rief er ihr noch zu bevor er zwischen den Häusern verschwand. Er suchte über all nach den beiden jungen, doch ohne Erfolg. Keiner den er fragte hatte auch nur einen von beiden gesehen. Es dauerte gar nicht so lange, da brach er direkt vor dem Hotel zusammen. Er konnte nicht mehr. Zumindest nicht mehr heute.
Letztendlich traf sich Nero mit den übrigen Bewohnern von Radiant Garden. Besser gesagt mit denen die es bis in diese Stadt, die anscheinend Traverse Town genannt wurde, geschafft hatten. Keiner konnte so recht sagen was passiert war, aber alle waren sich einig: Radiant Garden war für sie verloren.
"Was meint ihr mit verloren?" Nero war unruhig "Und was ist mit den anderen? Wo sind die? Wir können doch nicht alle sein die übrig sind! Wir sind kaum eine Handvoll!" er zitterte als er sprach und erhob sich langsam von dem Tisch an dem sie saßen. "Beruhige dich, Nero. Es gibt im Moment nichts was wir tun können." der Mann der gesprochen hatte war Leon, der mehr oder weniger Anführer der kleinen Gruppe. So ruhig er auch schien, auch er machte sich schreckliche sorgen. Nero explodierte fast, wenn er etwas nicht konnte, dann war es tatenlos herum sitzen „Aber... aber wir sind in einer anderen Welt, oder? Also gibt es da draußen noch mehr Welten! Vielleicht sind unsere Freunde in einer anderen gelandet! Wir... wir müssen nur herausfinden wie wir sie erreichen können!“ Cid schlug mit seiner Faust auf den Tisch „Wenn es einen weg gäbe hätten wir ihn längst gefunden, Ansem der Weise...“ Nero unterbrach ihn rüde „Ansem der Weise kann mich mal! Der weiß auch nicht alles!“ das war genug für Cid, Nero benahm sich ganz eindeutig zu kindisch, wenn er Ansem beleidigen musste. Er sprang auf und begann ihn an zu brüllen. „Aber du weißt alles oder was? Hör zu Junge, du bist nicht der hier der jemand wichtigen verloren hat, kapiert? Wir haben alle unsere Freunde, Familien und unsere Welt verloren. Und jetzt hör auf dich wie ein verwöhntes Kind zu benehmen! Wir müssen alle zusammen Arbeiten wenn...“ und wieder unterbrach ihn Nero „Arbeiten? Arbeiten nennst du das? Alles was ihr tut ist hier zu sitzen und darüber zu lamentieren wie schrecklich unser Schicksal doch ist.“ er schnaubte wütend und lehnte sich über den Tisch, näher zu Cid „Es ist Zeit, endlich was zu tun!“ knurrte der Teenager. Was genug war, war genug. Cid griff Neros Schal und zog ihn zu sich „Du denkst also wir sitzen nur hier, mit den Händen in unseren Taschen? Da bist du mächtig auf dem Holzweg, Junge, nur weil du dein geliebtes Spielzeug verloren hast...“ „Genug!“ rief Leon und stand auf. Die anderen am Tisch beachteten diese Auseinandersetzung in unangenehmes Schweigen gehüllt. Leon musterte die beiden Streithähne kurz und blickte dann Nero an „Ich glaube du solltest gehen und dich beruhigen. Du willst wie ein Mann behandelt werden? Dann benimm dich auch wie einer.“ keines seiner Worte klangen wütend oder böse, sie waren nur ein gut gemeinter Rat, denn wenn er sich wie ein launischer Teenager verhielt würde ihn nie jemand ernst nehmen. Langsam und immer noch Nero ansehend setzte er sich wieder hin. Der Junge war fassungslos. Diese Worte trafen ihn tief und vor allem hart. „Okay.“ sagte er ernst und befreite sich von Cids Hand, stieß sie von sich, seine Miene steinern. „Wenn es so sein soll, soll es so sein.“ mit festen Schritten entfernte er sich vom Tisch und wendete sich zum gehen. „Was willst du jetzt machen?“ fragte Aerith, besorgt über die plötzliche Veränderung in Neros verhalten. „Wenn ich mich wie ein Mann verhalten soll, werde ich tun, was ein Mann tun muss.“ sagte Nero ohne sich noch mal um zu drehen. „Was denn? Eine Frau finden, ein Haus bauen und einen Apfelbaum pflanzen?“ scherzte Cid, doch die finsteren Blicke der anderen sagten ihm, das das eine schlechte Idee gewesen war.

Was? Was soll man schon tun wenn man gerade die Pubertät hinter sich gebracht hat und seine Freunde vermisst? Ja, ich weiß, ich war ein kindischer Volltrottel, aber ob ihrs glaubt oder nicht, Menschen können sich ändern.

Es war gerade mal zwei Stunden später als sich Nero im dritten Distrikt auf einer Bank sitzend wieder wieder fand und in den Nachthimmel hinauf sah. „Ich werde tun, was ein Mann tun muss? Das ist das dümmste und Macho-mäßigste was ich je gesagt habe.“ seufzte er und fuhr mit einer Hand durch sein Rabenschwarzes Haar. „Meine Güte, was hab ich mir dabei nur gedacht? Ich bin verloren, gestrandet in einer fremden Welt, ohne meine Freunde die wahrscheinlich von einem Wahnsinnigen gefangen gehalten werden!“ ein frustriertes Stöhnen kam von Nero und er lies den Kopf hängen. „Was soll ich nur tun? Was soll ich nur tun?“ flüsterte er verzweifelt. Langsam blickte er wieder hinauf in den Himmel, gerade rechtzeitig um eine Sternschnuppe zu sehen. Er könnte es zumindest versuchen, oder? „Naja, wird schon keinem schaden.“ dann schloss er die Augen und flüsterte „Ich wünschte ich könnte meine Freunde retten.“ Normalerweise glaubte er ja nicht an diese Märchen wo plötzlich eine Gute Fee auftauchte um alle Probleme der Prinzessin zu lösen. Nur das es in seinem Fall ein Prinz wäre. Aber er war verzweifelt. Dann öffnete er wieder die Augen. Und jetzt? „Argh!“ schrie er frustriert aus. Es musste doch etwas geben das er tun könnte! Was nur? Was? Verzweifelt griff er zu seiner Flöte und sah sie an. Seine Freunde hatten sein Spiel immer geliebt. Er seufzte noch einmal, schloss die Augen und führte das Mundstück zu seinen Lippen. Vielleicht würde ihm sein Lied etwas Trost spenden. Als er zu spielen begann war seine Melodie langsam und traurig. Melancholisch und verzweifelt so wie er. Der Wind wehte die Töne über den verlassenen Platz und der Schall wurde von den Häuserwänden zurück geworfen. Das Echo verlieh der Melodie einen fremdartigen Klang, wie nicht von dieser Welt. Nero lies all seine Sorge und seine Trauer in das Lied fliesen und hoffte das eine wohlwollende Seele Mitleid mit ihm hatte. Und es war, als hätte das Schicksal selbst, entschieden diesen jungen Mann in seiner Verzweiflung zu helfen. Während er spielte öffnete sich vor ihm ein Portal. Ein Loch im Gewebe der Realität, ein Riss im Faden von Raum und Zeit. Erst als die Melodie ihr Ende fand, öffnete Nero die Augen, sah auf und erstarrte. Was war das? War er das gewesen? Vorsichtig sah er sich um, doch er sah niemanden. Langsam stand er auf und untersuchte diesen seltsamen, wackligen Riss. Das, was er auf der anderen Seite sah, war das eine andere Welt? Neugierig lief er einmal um dieses … Portal herum. Er hatte keine Ahnung wohin ihn dieses Portal bringen würde oder ob er wieder zurück könnte. Nero ballte seine Faust „Und wenn ich nicht zurück komme, hier vermisst mich eh niemand, für sie bin ich nur ein Kind. Aber Isa und Lea brauchen mich. Ich kann nicht auf ihre Kosten hier einen auf Angsthasen machen.“ er nahm einen letzten tiefen Atemzug. „Niemals zögern, niemals bereuen.“ sagte er zu sich selbst und trat dann mit einem beherzten Schritt durch das Portal. Ihn umfing ein warmes Licht. Es fühlte sich gut an und es gab ihm stärke.

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